designer oliver kray bei der vorstellung seiner Design Kollektion von Leonardo glas im shop
Der Designer Oliver Kray gestaltet eine Mosaikfassade in Paderborn
 

Colors of Berlin: Vom Graffiti-Sprayer zum Top-Designer

Der Weg von Oliver Kray, dem 24 jährigen Berliner, der als Untergrundsprayer die Ordnungshüter auf die Palme brachte, führte auf wundersame Weise zu einer großen Karriere: Mittlerweile findet man Werke von ihm ganz legal- auf Fassaden in der ganzen Bundesrepublik, auf Gläsern, Vasen und Aschenbechern der renommierten Firma „Leonardo“ und seit neustem auch auf Textilien.


Quelle: Berliner Morgenpost - Juni 2005









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Oliver Kray, der sich schon in der Grundschule für Graffitis interessierte und alles, was ihm in die Finger kam, voll kritzelte, hat jetzt sein eigenes Modelabel “Colors of Berlin“ auf den Markt gebracht. Erstmals bringt er damit authentische Fassadenmalerei und Graffitimotive per Siebdruck für einen Kinder - und Jugendkollektion auf Stoff.portrait von designer oliver kray vor einem seiner graffiti kunstwerke
Mein Ziel war es, realitätsnahe Produkte zu schaffen, mit denen man sich als Kind und jugendlicher identifizieren möchte“, sagt Oliver Kray, der Designer und Geschäftsmann, der vor zehn Jahren noch nachts Züge besprühte.

Die ersten Sprühversuche machte ich mit dem Haarspray meiner Mutter auf dem Spiegel unseres Badezimmers. Irgendwann kaufte ich mir dann von meinem Taschengeld die ersten Sprühdosen und sprühte auf Spielplätzen hinter den Büschen berichtet Kray. Seine Mutter habe sein Talent erkannt und gefördert , sagt er dankbar. “Sie hat mir Leinwände gekauft und Graffiti - Aufträge besorgt, damit ich an meinem Hobby arbeiten und Geld verdienen konnte.“

Im Alter von 13 Jahren darf der kreative Jugendliche sogar Requisiten für eine ZDF-Jugendserie designen. Später macht er das Fachabitur für Sozialwesen, verwirft seinen Plan, Streetworker zu werden, klemmt sich hinter die Sprühkunst.

Mit 21 Jahren erhält er einen Lehrauftrag an der Fachhochschule Südwestfalen, wo er als Dozent das Thema Elektrotechnik und Innovation im Graffiti-Zeitalter lehrt.

2002 fängt er eine Ausbildung als Modedesigner im Berliner Lette-Verein an-der Sprung in die große Karriere.
Jetzt gibt’s seine erste „Berlin Colors“- Modekollektion zu kaufen (über www.doorbreakers.com demnächst bringt die Firma RASCH sogar „Colors of Berlin“- Tapeten weltweit auf den Markt (infos über www.rasch.de).

Auch ein erstes Graffitimalbuch ist in diesem Jahr für den deutschen Markt geplant-ebenso wie Bettwäsche und Schulaccessoires.




 

 

 

 

Quelle: Berliner Morgenpost - Juni 2005


   
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